Ich bin hier morgens am Fluss, mitten im schwedischen Nirgendwo. Ich wollte für mich eigentlich alleine sein. Da kommt doch direkt hier flussaufwärts um die Ecke ein Stand-up-Paddler. Ich hatte ein paar Sekündchen Zeit, um mich darauf vorzubereiten, meinen Zustand zu wechseln von Alleinsein auf Begegnung. Mein Inneres musste sich umstellen, von Ruhe auf Interaktion. Dann war es ein sehr angenehmes Gespräch. Er hat mir Tipps gegeben für meine weitere Reise in Schweden. So kann es gehen, wenn wir offen sind und nicht dogmatisch festhalten an nur allein sein. Dann können wir auch ins Kloster gehen oder in der Gefängniszelle sitzen. Ich habe mich für Offenheit entschieden.
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